C.E.E.

CEVAPLASTICS CEE

Cevaplàstics wurde 1998 als Werkstatt für behinderte Menschen gegründet, dies unter dem Hauptziel, die Eingliederung von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben zu unterstützen.

Cevaplàstics setzt sich daher zwei große Ziele: einerseits seine im eigentlichen Sinne industrielle Ausrichtung auf die Bearbeitung und Verarbeitung von Kunststoffprodukten, deren Belegschaft zu 95 % aus Arbeitern mit Behinderung besteht und andererseits sein Anliegen, wiederum seinen Partnerunternehmen bei deren Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zur Seite zu stehen, indem wir sie beraten und ihnen bei der Auswahl und Ausbildung der zur jeweiligen Arbeit am besten befähigten Arbeiter helfen.

„Enclaves laborales“

Was ist unter einer „Enclave laboral“ (etwa: „Teilarbeitsgruppe“) zu verstehen?

Dem Königlichen Erlass 290/2004 vom 20. Februar zufolge wird als „Enclave laboral“ der Vertrag zwischen einem Unternehmen auf dem gewöhnlichen Arbeitsmarkt (Vertragsfirma), Partnerunternehmen genannt, und einer Werkstatt für behinderte Menschen (CEE) zur Ausführung von Arbeits- oder Dienstleistungen bezeichnet, die in direktem Zusammenhang mit der Haupttätigkeit des Unternehmens stehen, zu dessen Erfüllung eine Gruppe Arbeiter mit Behinderung der Werkstatt für behinderte Menschen vorübergehend an die Arbeitsstätte des Partnerunternehmen überstellt wird.

Dabei handelt es sich um eine Formel zur Handelsbeziehung zwischen der gewöhnlichen Firma und der CEE, von der die Ausübung einer produktiven Tätigkeit durch ein Arbeitsteam einer CEE in den Einrichtungen der anderen Firma gefördert wird.

Wie sehen die Zielsetzungen dieser Teilarbeitsgruppe aus?

In allererster Linie soll den Arbeitern mit Behinderung der CEE der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Die Vertragsfirma ihrerseits lernt die Fähigkeiten der Arbeiter mit Behinderung kennen und falls diese mehr als 50 Angestellte aufweist, wird ihr damit die Möglichkeit geboten, ihre Mindestquote von 2 % Behindertenarbeitsplätzen (laut Königlichem Erlass 364/2005) zu erfüllen.

Auslagerung

Cevaplàstics bietet die Möglichkeit zur Ausführung derjenigen Arbeiten, die nicht direkt zu den Hauptaktivitäten Ihres Unternehmens gehören. Wir stellen Ihnen Fachpersonal zur Verfügung, das auf die vollständige Abwicklung von Untervertragnahmen von Tätigkeiten spezialisiert ist und dabei stets die globale Strategie seiner Kunden im Auge behält.

Die Kostenersparnis seitens des Kunden und die organisatorischen Vorteile, die die Auslagerung der Dienstleistungen bietet, sind die großen Errungenschaften dieser einzigartigen Formel.

Legale Aspekte

„Durch den Gesetzeserlass 13/82 zur sozialen Integrierung von Menschen mit Behinderungen wird in Artikel 38.1 die Verpflichtung sowohl der staatlichen als auch der privaten Unternehmen festgelegt, die 50 oder mehr Angestellte aufweisen, eine Mindestquote der gesamten Arbeitsplätze von 2 % zugunsten dieser Gruppe der Gesellschaft aufzuwenden.“

Die Schwierigkeiten einiger Firmen, diese Pflicht zu erfüllen, führten zur Verabschiedung des Königlichen Erlasses 364/2005 vom 8. April, in dem folgende Alternativen zugelassen werden:

a) Den Abschluss eines zivil- oder handelsrechtlichen Vertrags mit einer Werkstatt für behinderte Menschen (CEE) oder einem selbstständigen Arbeiter mit Behinderung über die Belieferung mit Rohstoffen, Maschinen, Ausrüstungsgütern oder sonstigen notwendigen Gütern zur Ausführung der Tätigkeiten des Unternehmens, das diese Variante gewählt hat,.

b) Den Abschluss eines zivil- oder handelsrechtlichen Vertrags mit einer Werkstatt für behinderte Menschen (CEE) oder einem selbstständigen Arbeiter mit Behinderung über die Erbringung von außerbetrieblichen Dienstleistungen und Zusatzdiensten zur normalen Tätigkeit des Unternehmens.

c) Die Erbringung von Spenden und Ergreifung von Sponsoringmaßnahmen, ausschließlich in Form von Geld, zur Förderung der beruflichen Eingliederung von und der Arbeitsbeschaffung für Menschen mit Behinderung, wenn es sich bei der von diesen Maßnahmen begünstigten Einrichtung um eine Stiftung oder einen gemeinnützigen Verein handelt, dessen Gesellschaftszweck unter Anderem die Fortbildung, Berufseingliederung oder Arbeitsbeschaffung zugunsten von Menschen mit Behinderung enthält und die Schaffung von Arbeitsplätzen für eben diese Menschen und damit deren Integration auf dem Arbeitsmarkt gestattet.

d) Die Gründung einer Teilarbeitsgruppe nach Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrags mit der Werkstatt für behinderte Menschen (CEE), in Übereinstimmung mit dem Königlichen Erlass 290/2004 vom 20. Februar, von dem solche Teilarbeitsgruppen als Arbeitsförderungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung anerkannt werden.